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Case Study // Produktion & Logistik

Von 3 Tagen auf 19 Stunden.

Wie wir einen Reporting-Engpass im hochgetakteten Produktionsumfeld gelöst haben – durch radikalen Pragmatismus und Nutzerfokus, statt teurem Over-Engineering.

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19h
Reporting-Zeit

Reduziert von vorher 3 Tagen. Das Management hat aktuelle Daten zur Verfügung.

100%
Bestehende IT

Genutzt. Keine teure Neueinführung einer Software, sondern intelligente Restrukturierung.

100%
Nutzerakzeptanz

Stark verbesserte Datenqualität durch radikale Anpassung an die Arbeitsrealität der Werker.

01

Die Ausgangslage

Der gescheiterte Sheet-Versuch

In der hochgetakteten Produktionsumgebung bestand ein massiver Engpass in der Datenerfassung und Auswertung. Ein erster Versuch, die Produktions- und Qualitätsdokumentation über Standard-Tabellen (Sheets) abzuwickeln, stieß schnell an seine Grenzen.
Das System war für die Nutzer an den Standorten zu umständlich. Die Folge: Die Datenerfassung dauerte im Schnitt drei Tage. Wichtige operative Entscheidungen verzögerten sich, da die Datenbasis schlichtweg nicht aktuell genug verfügbar war.

02

Der Lösungsansatz

Pragmatismus statt Over-Engineering

Anstatt das System komplett neu zu erfinden und eine teure, überdimensionierte Software einzuführen, wählten wir einen pragmatischen Weg: Wir behielten die bestehende Basis-Architektur bei.

Der wahre Hebel lag in der radikalen Anpassung an die tatsächlichen Nutzer. Wir haben den Scope der Datenerfassung präzisiert und die Darstellung konsequent auf die Bedürfnisse des Managements und Möglichkeiten der Mitarbeiter an den Standorten zugeschnitten. Komplexität wurde rigoros herausgenommen, um die Bedienbarkeit im stressigen Alltag zu maximieren.

03

Das messbare Ergebnis

Geschwindigkeit durch Simplizität

Durch den klaren, nutzerzentrierten Fokus konnte der Reporting-Engpass ohne massive IT-Investitionen beseitigt werden. Die Reporting-Zeit wurde von drei Tagen auf 19 Stunden gedrückt.

Das Management kann Entscheidungen nun auf einer aktuellen, belastbaren Datenbasis treffen. Da das System an die Arbeitsrealität der Nutzer angepasst wurde, stieg zudem die Akzeptanz – und damit die Datenqualität – spürbar an.

“

Der größte Fehler in der Prozessoptimierung ist Over-Engineering. Man braucht nicht immer ein neues, teures System. Oft reicht es, die bestehende Architektur intelligent und kompromisslos an die Arbeitsrealität der Nutzer anzupassen.

Gregor Pestsov Engineering & Compliance Consultant

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